Jusuf Owega, der 21-jährige Fahrer des Mercedes-AMG Team BWT, hat beim vierten DTM-Tourstopp auf dem Nürburgring (4. bis 6. August) die kürzeste Anreise aller Teilnehmer. Im Interview äußert er sich über seine Verbindung zur Strecke, die Herausforderungen der DTM und seine Ziele für die Saison.
Besondere Verbindung zum Nürburgring
Owega beschreibt den Nürburgring als seine Heimatstrecke, die er seit seiner Kindheit kennt. Zusammen mit seinem Vater und Bruder besuchte er oft die Nordschleife, die eine bedeutende Rolle in der deutschen Motorsportgeschichte spielt.
Herausforderungen der Strecke
Die speziellen Kurvenkombinationen des Nürburgrings stellen eine Herausforderung dar. Owega hebt hervor, dass die letzte Kurve entscheidend für den Speed auf der Start-Ziel-Geraden ist. Auch die Bit-Kurve spielt eine wichtige Rolle für Überholmanöver.
Karriereweg über ADAC Rennserien
Der Wechsel von der britischen Formel 3 zur ADAC GT4 Germany war für Owega ein entscheidender Schritt in seiner Karriere. Dort konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln und seinen Fahrstil weiterentwickeln.
Zwischenbilanz der DTM-Saison
Nach den ersten sechs Rennen zeigt Owega sich optimistisch. Er konnte bereits in die Top-10 fahren und sieht Potenzial für weitere Erfolge. Ein Podiumsplatz ist sein klares Ziel.
Familienbande im Motorsport
Owega spricht auch über die Rivalität mit seinem Bruder Salman, der im ADAC GT Masters fährt. Trotz der Konkurrenz auf der Strecke pflegen sie ein gutes Verhältnis und können kritische Situationen nach den Rennen klären.
Persönliche Interessen
Neben dem Motorsport zeigt Owega auch Interesse am Fußball, insbesondere an der Premier League und dem FC Liverpool, obwohl er als Kölner den 1. FC Köln unterstützt.

