Der Lamborghini-Pilot Bortolotti startete als Pole-Setter in ein turbulentes Rennen am Nürburgring und überquerte nach 39 Runden mit einem Vorsprung von 1,199 Sekunden als Erster die Ziellinie. „Ich habe lange auf diesen Moment gewartet. Bislang ist es für mich als Schnellster am Freitag und Pole-Setter sowie Rennsieger am Samstag ein perfektes Wochenende. Wichtig war, dass ich während des kurzen Regenschauers auf den Slick-Reifen keinen Fehler gemacht habe und meinen Vorsprung halten konnte“, sagte Bortolotti nach dem Rennen.
Lucas Auer (A) zeigte im Mercedes-AMG GT3 eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz, während Thomas Preining im Porsche 911 GT3 R Dritter wurde und seine Tabellenführung auf 18 Punkte ausbauen konnte.
Bortolotti kontrollierte das Feld nach einem guten Start und baute seine Führung kontinuierlich aus. Preining und Ricardo Feller (CH) hielten ihre Positionen vor Auer, der sich vom achten auf den vierten Rang verbesserte. Jack Aitken (GB) komplettierte die Top Fünf. Nach einer halben Stunde setzte leichter Regen ein, was zu einer Gelbphase führte, die viele Fahrer für ihren Pflicht-Boxenstopp nutzten. Trotz des Niederschlags entschieden sich fast alle Piloten für Pirelli-Slicks, was sich auf der schnell trocknenden Strecke als vorteilhaft erwies.
Im 28. Umlauf kam es zu einem Zwischenfall, als Alessio Deledda (I) ins Kiesbett rutschte und das Safety-Car für zwei Runden zum Einsatz kam. Der überrundete Perera spielte eine entscheidende Rolle, indem er direkt hinter Bortolotti auf die Strecke zurückkehrte. Beim Re-Start konnte Auer an seinen Vorderleuten vorbeiziehen, doch Bortolotti blieb fehlerfrei und sicherte sich den Sieg. Auer wurde Zweiter, gefolgt von Preining und Feller, während Dennis Olsen (N) im Porsche 911 GT3 R Fünfter wurde.
Marco Wittmann (Fürth) war der beste BMW-Pilot und verbesserte sich von Startplatz zehn auf Rang sechs. Sein Kollege Sheldon van der Linde (ZA) machte acht Positionen gut und wurde Siebter. Kelvin van der Linde (ZA) kämpfte sich nach einer Kollision in der ersten Runde vom letzten Platz auf Rang acht vor. Patric Niederhauser (CH) wurde Neunter, während Thierry Vermeulen (NL) als bester Ferrari-Fahrer die Top Ten komplettierte.
Das zweite Rennen am Nürburgring beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr. ProSieben berichtet bereits ab 13:00 Uhr aus der Eifel. Das Qualifying für das Sonntagsrennen startet um 9:05 Uhr und wird live auf ran.de sowie dem YouTube-Kanal der DTM übertragen.

