Nürburg – Das für den 14. März 2026 geplante Auftaktrennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (VLN) wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Trotz einer leichten Verbesserung der Streckenverhältnisse verhinderten niedrige Temperaturen und Warnungen der Reifenhersteller die Durchführung des Rennens.
Witterungsbedingungen und Reifenwarnungen als Absagegründe
Ursprünglich hatte Schneefall den Start des Zeittrainings verzögert. Im Verlauf des Vormittags trocknete die Strecke jedoch langsam ab, und die Seitenstreifen waren schneefrei. Dennoch blieben die Temperaturen zu niedrig, um einen sicheren Rennbetrieb zu gewährleisten. Die in der VLN aktiven Reifenhersteller rieten von einer Durchführung der 71. ADAC Westfalenfahrt ab, da die Haftungsbedingungen auf der kalten Strecke nicht ausreichend waren.
Entscheidungsprozess und Teammeinungen
Die Rennleitung der VLN holte in zwei Teammanager-Meetings um 8:30 Uhr und 10 Uhr das Feedback der Teams ein. Sportleiter Christian Vormann erläuterte: „Nach einer Inspektionsrunde war die Strecke befahrbar. Die Meinungen der Teams waren jedoch gespalten, eine Abstimmung zeigte eine knappe Mehrheit für die Durchführung.“ Letztlich folgte die Rennleitung der Empfehlung der Reifenindustrie und sagte das Rennen um 10:45 Uhr ab.
Ausblick auf den weiteren Saisonverlauf
Der zweite Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie ist für den 21. März terminiert. Dann kehrt unter anderem Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 an die Nürburgring-Nordschleife zurück. Die VLN setzt damit auf einen reibungslosen und sicheren Saisonverlauf trotz des verpatzten Auftakts.

